Glass Animals: Zaba

CoverDas erste Mal, dass ich mit den „Glass Animals“ in Berührung kam war „Pools“. Sofort hatte ich einen Ohrwurm! „Sink my little soul for you, And talking…“. Nun ist endlich das Debütalbum von ihnen draußen: Zaba. Die vier Jungs aus Oxford nehmen einen mit auf eine Tour durch interessante, an Dschungel erinnernde Klänge. Auch das Cover hat schon ein „Dschungel-Theme“. Ich bin gespannt, was man in Zukunft noch von der Band zu hören bekommt. Ich werde auf jeden Fall versuchen sie mal live zu sehen!

Zaba auf Amazon

Bandwebsite

The Guardian Artikel

Malky – Soulig, verträumt, aus Leipzig

Am Dienstag war ich bei detektor.fm zum Studiokonzert. Malky, eine Band aus meiner Wahlheimat Leipzig, stellte ihr neues Album vor. Der Sänger kommt aus Bulgarien, hat einen total interessanten Blick auf die Welt und kann so gut singen, dass man Gänsehaut bekommt! Soulig, ruhig, verträumt. In Leipzig und Umgebung sind sie noch nicht so bekannt wie im Rest der Welt. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern! Mein Lieblings-Song: „Beautiful Vacation“. Viel Spaß beim Hören!

Ihr erstes Video „Diamonds“ wurde komplett in Leipzig gedreht und enthält viele prominente Landschaften und Bauten der Stadt:


Das Studiokonzert gibt es hier:

Spotify:

Amazon: DiamondsSoon (erscheint im Juni 2014)

Endlich: Ghost Stories!

Endlich ist es da! Nach Radiokonzert und 3 Jahre warten ist es endlich da: das neue Album von Coldplay. Das erste Album, was mich von vorn bis hinten begeistert! Warum? Es ist absichtlich anders, keine Musik für den Dudelfunk, nicht gemacht für alle. Wieder einmal hat sich Coldplay entschieden das Album nicht auf Spotify zu veröffentlichen, was ich etwas schade finde, aber irgendwann wird es auch dort auftauchen, hat bis jetzt eigentlich immer funktioniert 🙂

Mein erster Eindruck: Ganzkörpergänsehaut! Definitiv ein Album zum bewusst hören, ganz laut. Der Klang ist deutlich ruhiger geworden, ein bisschen wie früher, die Klänge sind aber absolut neu, hier wurden einige neue Möglichkeiten ausprobiert, was man als Extrembeispiel bei „Midnight“ merkt, meinem Lieblingslied. Verzerrte Stimme, Laserharfe á la Jean Michel Jarre, Mystik. Ich wette, diesen Sommer tanzen wir zu Remixen dieses Liedes, es hat riesiges Potential!

„Magic“ kommt ja bei vielen Leuten schon super an, mag ich auch, ist aber nicht mein Lieblingslied.

„Anothers Arms“ ist einfach nur großartig! Diese geisterhafte Frauenstimme im Hintergrund, ich bekomme schon wieder sofort Gänsehaut!

Wie immer möchte ich nicht ewig rumschwafeln, sondern einfach nur dieses grandiose Werk jedem empfehlen! Vielleicht ist es nicht für jeden was, soll es aber auch nicht!

Ghost Stories auf Amazon

Spotify Link folgt, sobald verfügbar.

Ein Nachtrag:

Sehr schöner Artikel zum Thema: www.freitag.de

Vivaldi: The Four Seasons – Recomposed by Max Richter.

Wenn ich jemanden noch mehr verehre als Ludovico Einaudi, dann ist es Max Richter. Sein neues Album ist ein Meisterwerk der modernen Klassik. Es erinnert leicht an Filmmusikthemen wie z. B. „Time“ von Hans Zimmer. Modern halt: ein Flügel, viele Streicher, das gefällt dem Kinobesucher. Es ist vertraut, aber dennoch ist nur noch 10% Vivaldi übrig geblieben. Das Album hochgelobt von allen Medien (und nun auch von mir). Wer auf moderne Klassik steht, braucht diese Musik. Doch nicht nur das neuste Stück von Max Richter lässt sich hören, ich hab ihn nun dauerhaft in meiner Playlist. Four Seasons mag ich aber am liebsten.

Spotify: Max Richter – Recomposed by Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons

Amazon

Parra for Cuva – Abseits der Mainstream-Elektronik.

Auf „Parra for Cuva“ bin ich erst jetzt gekommen, wobei er schon seit letztem Jahr massiv die Clubs mit ordentlichem Sound versorgt hat: zählt man die Remixes mit, kommt er auf 7 Singles. Wie immer möchte ich nicht zu ausführlich meine Eindrücke beschreiben, das verfälscht meines Erachtens den Hörgenuss, den Moment des Entdeckens. Wer trotzdem ein sehr gelungenes Interview lesen möchte ist hiermit sehr gut bedient. Parra for Cuva ist eher im Downtempo und Deephouse zuzuordnen, was es auch sehr schön zum „nebenbei“ hören macht. Ich liebe solche Musik ja persönlich im Auto.

Nun aber viel Spaß beim reinhören 😉

Link zu Amazon

Link zu Spotify

Kaffeeprobe: Ganos Espresso Noir.

Neulich hatte ich genug! Genug von Tchibo-Massenware, Einheitsgeschmack, und verbrannten Kaffee und ging erstmals zu „Ganos“, einem kleinen lokalen Kaffeeröster in Leipzig, welcher unter www.ganosshop.de einen Onlineversand anbietet (ich werde zunächst einige Kaffees von hier testen). Ich bereite den Kaffee in einem Vollautomaten zu, also keine Filtermaschine und verwende den Kaffee auch ungemahlen, denn Kaffee verliert innerhalb der ersten 15 Minuten nach dem Mahlen über 60% seines Geschmacks!

Ich testete nach einer ausführlichen Beratung meinen neuen Lieblingskaffee: Espresso Noir, einer Kaffeemischung 30% Arabica, 70% Robusta.

Crema

Die Crema.

Es ist ein sehr starker Kaffee, würzig und vor allem eins: säurearm. So säurearm, dass man ihn gänzlich ohne Milch und Zucker genießen kann, selbst wenn man dies sonst bei jedem Kaffee brauchte. Für mich ist es nicht nur ein Espresso, sondern auch ein Café Crema, denn selbst mit etwas mehr Wasser zubereitet verliert er nicht seinen Charakter und wird auf keinen Fall bitter, was sonst gerne mal passiert, sobald Robusta Bohnen im Spiel sind (und die sind hier zu einem Anteil von 70% enthalten!). Die hier verwendeten Robusta-Bohnen sind aber so hochwertig, dass eben genau das nicht passiert. Auch in Milch (zum Beispiel im Cappuccino) ist er einzigartig. Apropos Crema: Die ist einfach nur gigantisch: dicht, feinporig, hellbraun. Toll! Hält jedem „Zuckertest“ stand. Am Abend sollte man den Espresso aber nicht zubereiten, er hat mächtig Koffein und ist daher eher zum Aufwecken am Morgen/Nachmittag geeignet.

Geruch (zubereitet): Haselnuss, Vanille
Geschmack: dicht, herbe Schokolade, kaum sauer, würzig, holzig

Klare Kaufempfehlung! Mein neuer Alltagskaffee. Für 22,00€/kg aber auch nichts für Vieltrinker.

Link zum Shop: http://ganosshop.de/espresso/31-espresso-ganos-noir.html

Hundreds – Aftermath.

Ich liebe englische Musik. Vor allem, wenn sie von deutschen Künstlern performt wird. „Hundreds“, eine Hamburger Band hat gerade ein neues Album herausgebracht. Es heißt „Aftermath“ und ist das zweite nach dem Debüt vor 4 Jahren. Die Geschwister Philipp und Eva Milner verzaubern einen hier in eine wunderbare Welt der elektronischen Musik mit durchaus sehr interessanten Klängen, können aber auch ganz ohne Synthesizer, wie der zweiter Song „Circus“ (Link zu Soundcloud) beweist. Es ist Musik für jeden Anlass: zum Zuhören, Autofahren, Warten und auch gern für den Hintergrund – einfach wunderschön. Am besten ihr hört es euch einfach selbst an!

Spotify Link zum Album: http://open.spotify.com/album/3S47AGJgFiuNHv1nmnuThq
Reinhören bei Amazon: Aftermath – Hundreds
Link zur Band: http://www.hundredsmusic.com/

„Hundreds“ ist auch gerade auf Tour. Morgen Abend spielen sie zum Beispiel in Berlin Neukölln, sie kommen auf ihrer Tour aber auch in Leipzig, Hamburg und Düsseldorf vorbei.