Kaffeeprobe: Ganos Espresso Noir.

Neulich hatte ich genug! Genug von Tchibo-Massenware, Einheitsgeschmack, und verbrannten Kaffee und ging erstmals zu „Ganos“, einem kleinen lokalen Kaffeeröster in Leipzig, welcher unter www.ganosshop.de einen Onlineversand anbietet (ich werde zunächst einige Kaffees von hier testen). Ich bereite den Kaffee in einem Vollautomaten zu, also keine Filtermaschine und verwende den Kaffee auch ungemahlen, denn Kaffee verliert innerhalb der ersten 15 Minuten nach dem Mahlen über 60% seines Geschmacks!

Ich testete nach einer ausführlichen Beratung meinen neuen Lieblingskaffee: Espresso Noir, einer Kaffeemischung 30% Arabica, 70% Robusta.

Crema

Die Crema.

Es ist ein sehr starker Kaffee, würzig und vor allem eins: säurearm. So säurearm, dass man ihn gänzlich ohne Milch und Zucker genießen kann, selbst wenn man dies sonst bei jedem Kaffee brauchte. Für mich ist es nicht nur ein Espresso, sondern auch ein Café Crema, denn selbst mit etwas mehr Wasser zubereitet verliert er nicht seinen Charakter und wird auf keinen Fall bitter, was sonst gerne mal passiert, sobald Robusta Bohnen im Spiel sind (und die sind hier zu einem Anteil von 70% enthalten!). Die hier verwendeten Robusta-Bohnen sind aber so hochwertig, dass eben genau das nicht passiert. Auch in Milch (zum Beispiel im Cappuccino) ist er einzigartig. Apropos Crema: Die ist einfach nur gigantisch: dicht, feinporig, hellbraun. Toll! Hält jedem „Zuckertest“ stand. Am Abend sollte man den Espresso aber nicht zubereiten, er hat mächtig Koffein und ist daher eher zum Aufwecken am Morgen/Nachmittag geeignet.

Geruch (zubereitet): Haselnuss, Vanille
Geschmack: dicht, herbe Schokolade, kaum sauer, würzig, holzig

Klare Kaufempfehlung! Mein neuer Alltagskaffee. Für 22,00€/kg aber auch nichts für Vieltrinker.

Link zum Shop: http://ganosshop.de/espresso/31-espresso-ganos-noir.html

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