Last day in London. Goodbye!

Nach einer langen Nacht im besten Club am Leicester Square, mit wunderbarem Panoramablick über die City, mit wunderbaren Leuten und wunderbarer Musik, startet nun der neue Tag etwas müde. So ging es zu einem kleinen Spaziergang an die Themse, mit ihrer belebten Promenade. Weiter über die Millenium-Bridge und zurück. Insgesamt alles sehr schöne Eindrücke.

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Nun sitze ich im Bus zum Flughafen und lasse die letzten Tage an mir vorbeiziehen. Es war ein fantastischer Urlaub und definitiv nicht der letzte in UK. Kevin hat mich bereits zu einem Silvesterbesuch eingeladen, nächstes Jahr geht es dann vielleicht mit Rabbies nach Frankreich, wir werden sehen.

Ich beende dann hiermit die Kategorie „London 2013“, wer mag, kann mir weiterhin auf meinem normalen Blog folgen.

Wer reist, hat Freunde auf der ganzen Welt.

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Südengland Tag 3: Glastonbury, Bath, London

Nach einem fantastischem Abendbrot mit 14 oz Angus Rump Beef Steak mit einem Pint Guinness für 9,99 £ (very good value), konnte ich eine weitere sehr angenehme Nacht im B&B verbringen und hatte ein ebenso fantastisches Frühstück wie gestern.

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Die letzte Fahrt mit Lord Kevin bringt uns nach Glastonbury, einem sehr alternativen Ort, wo auch jedes Jahr das Glastonbury Rock Festival stattfindet. So kam es, dass wir auf der ganzen Tour dorthin Live Musik von eben diesem Festival hörten, darunter die Rolling Stones, Coldplay, Shakira etc. Angekommen, bestiegen wir das 900 m höher gelegene Glastonbury Tor, von oben konnten wir eine hervorragende Aussicht genießen, leider war es ein wenig diesig.

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Auf dem Weg zu Bath, einem Ort wo eine heiße Quelle entspringt, durchquerten wir Wells, wo die älteste Kathetrale des Vereinigten Königreichs steht. Außerdem ist dort der älteste noch benutzte Weg der Welt. Bereits die Steinzeitmenschen benutzten diesen Weg um Wasser zu holen, Fische zu fangen und Handel zu betreiben.

Mein Reiseunternehmen „Rabbies“ ist grün. So wird ein Umweltbetrag bezahlt, um das ausgestoßene CO2 auszugleichen, außerdem gehen 10% aller Einnahmen zurück in die Pflege der Denkmäler (English Heritage). Letztendlich leben sie von diesen Denkmälern und der Natur. Mein B&B zum Beispiel servierte ausschließlich Fairtrade- und Bioware, die Eier für Bacon and Eggs kommen vom eigenen Hof. Ich kann das Townhouse nur jedem empfehlen, der in Exeter übernachten möchte.

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Bath ist eine alte Stadt mit römischen Wurzeln, die Hauptsehenswürdigkeiten sind das Thermalbad, die Kathedrale, sowie der Fluss „Avon“. Nach einem kleinen Spaziergang durch die wunderschöne Stadt, ging es dann zurück nach London, wo ich mich wieder mit Lisa traf.

Heute Abend werden wir dann mit „Pub Crawling“ London für ein paar Wochen verabschieden, bevor es dann gegen Silvester wieder hierher geht. Morgen ist dann noch ein Spaziergang an der Themse geplant und dann geht es auch schon wieder nach Hause. Mit einem sehr weinenden Auge: England hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt und ich habe viele nette Menschen getroffen. Mit Kevin habe ich mich schon für das große Feuerwerk verabredet, mal sehen ob das klappt!

Südengland Tag 2: Darkmoore, Travelstoke, Exeter

Nach einer besonders ruhigen Nacht neben dem Friedhof von Exeter im äußerst ansprechenden B&B, mit dem wohl besten Pancakefrühstück was ich je gegessen habe, startet nun der zweite Tag der Südenglandtour. Ich wurde sogar gefragt, was ich denn gerne zubereitet haben möchte. Es gab also kein Buffet, sondern Privatkoch. Toll!

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Um Punkt 9 ging es dann auf nach Darkmoore, einer atemberaubenden Landschaft mit vielen Hügeln, alten römischen Befestigungsanlagen und Brücken. Einfach wunderschön. Wir haben auch Wildpferde gesehen, am besten Motiv sind wir aber leider vorbeigefahren, weil es keine Möglichkeit gab anzuhalten, die Straßen sind unglaublich eng. So standen mehrere Pferde um einen Baum im Sonnenlicht. Trotzdessen gab es dennoch viele schöne Bilder, ein Blick in die Galerie lohnt sich daher auf jeden Fall!

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Vorbei an einem Gefängnis aus dem 18. Jahrhundert, welches auch heute noch Leute inhaftiert, ging es nach Travelstoke, einer alten Marktstadt. Ehrlich gesagt nicht sonderlich spektakulär, aber hier gibt es eine südenglische Spezialität: Cream Tea. Schwarzer Tee mit Milch und dazu Gebäck mit Devon Butter (megageil) und selbstgemachter Erdbeermarmelade.

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Buttwack Abbey ist ein Kloster, welches noch betrieben wird und nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Dementsprechend neu ist die Kirche. Der ausgesprochen schöne Klostergarten lädt zum Verweilen ein.

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Zurück in Exeter galt es die Stadt zu erkunden, was ich versuchte mit Sina zu tun. Es war unpossible! Keine Sehenswürdigkeiten, für die man nicht mindestens 10 £ hätte bezahlen müssen, so sahen wir uns die Ruinen der römischen Stadtmauer an und am Ende landeten wir dann in einem netten kleinen Kaffee und haben uns über Kanada unterhalten, auch nicht schlecht!

Heute Abend geht es dann mit Sina und Kevin in einen Pub mit Livemusik, wir lassen den letzten Abend der Südenglandtour einfach gut ausklingen.

Südengland Tag 1: Stonehenge, Durdle Door

Erstmal vielen Dank für die Kommentare! Meinen Füßen geht es gut.

Der Tag startete früh. Um 6:45 Uhr klingelte der Wecker, ohne Frühstück ging es dann zur Victoria-Station, wo ich dann auf meine Gruppe wartete. Zu meiner Überraschung standen dort nur 3 Personen. Bestehend aus Sina, aus Kanada (Toronto); Debora aus New York und ihrer Mutter Doba. Wir werden von Kevin durch Südengland reisen und die Stimmung ist richtig wunderbar. Er meint, es sei seit Wochen die erste Tour, die so leer sei, vielleicht auch wegen dem Feiertag, der heute war. Außerdem ist perfektes Wetter angesagt. Also habe ich richtig Glück! Kevin ist früher Krankenwagenfahrer gewesen und hat nun seinen Traumjob gefunden. Er hat 3 Häuser, eins in London, eins in Brasilien (irgendwo in der Nähe von San Salvador) und eins in Kalifornien, in der Nähe von L. A..

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Als erstes ging es nach einer zweistündigen Fahrt zu Stonehenge, welches trotz der Menschenmassen einfach nur sehr bewegend war! Das Wetter war heute unglaublich gut, mit Fotografierwolken usw. einfach perfekt. In der Bildergalerie könnt ihr gern einige Bilder sehen. Es war der eigentliche Grund, warum ich diese Tour gebucht habe.

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Wieder zurück im (übrigens sehr komfortablen) Minibus ging es weiter über Hampshire zur Küste, wo wir dann auf die Naturbrücke „Durdle Door“ ankamen, die aber erst noch durch einen wunderschönen Küstenweg verdient werden musste. Das war sehr anstrengend, aber auf dem Weg gab es einige Gelegenheiten zum Baden (geht bei 18 Grad Wassertemperatur schon) und wunderschöne Ausblicke genießen.

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Angekommen in Exteter verabredeten wir uns noch gemeinsam in das Thai-Restaurant neben unserer Unterkunft. Einfach nur eine dufte Truppe bei dufte Wetter!

Science Museum, Buckingham Palace und Soho

Heute haben wir ausgeschlafen, wir waren einfach zu müde, um noch einmal früh aufzustehen. Deshalb ging es auch nicht zum Notting Hill Carneval, sondern zum Ende des Tages nach Soho, dem Ausgeh- und Schwulenviertel Londons.

Vorher haben wir aber das Science Museum besucht, einer Mischung aus Museum und Erlebnis (wie dem Phaeno in Wolfsburg), natürlich wieder kostenlos. Zu sehen gab es das erste Flugzeug der Gebrüder Wright, die Apollo Kapsel, verschiedenes über die Geschichte der Medizin (sehr beklemmend und an vielen Stellen eklig).

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Danach ging es durch die grüne Lunge Londons, dem Hyde Park, zum Buckingham Palace, welchen ich mir schöner vorgestellt hatte, als er war. Hier wimmelte es vor Touristen, sodass wir schnell aufbrachen nach Soho, wo wir dann wieder mit Joana den Abend verbachten und dann relativ zeitig nach Hause fuhren, schließlich stand am nächsten Tag mein zweiter Teil der Reise an: Südengland.

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P.S. Wetter ist wieder super, 23 Grad und heiter.

Sightseeing im Regen

Das Wetter hat uns heute einen Strich durch die Rechnung gemacht: das schlechteste Wetter seit 3 Monaten bei ergiebigem Regen, aber 20 Grad. Zwar sind die Bilder nicht ganz so schön geworden, der Eindruck ist aber ungetrübt gut.

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Die erste Station des Tages: Der Tower, welcher die Kronjuwelen beinhaltet. Als erstes hieß das aber 40 Minuten Schlange stehen – im Regen. Spektakulär sind sie zwar nicht, aber man sollte auf jeden Fall mal auf dem Fließband gestanden haben, welches an den Juwelen vorbeiführt und ständig in Bewegung ist, damit die Leute nicht alles verstopfen.

Als nächstes ging es dann in die nahgelegene Tower Bridge, also genauer genommen auf die Tower Bridge, wo wir den Ausblick von der 46 Meter hohen Fußgängerplattform, sagen wir mal genießen konnten (der Ausblick ist bei Regen natürlich auch nicht so schön).

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Von der Tower Bridge ging es dann per Boot nach Westminster zu den Churchill War Rooms, dem originalen Bunker, von denen aus England im zweiten Weltkrieg die Fäden gezogen hat. Sehr spannend und dank Audioguide auch richtig lebendig gemacht.

Danach wollten wir eigentlich noch in die Westminster Abbey, welche aber leider bereits geschlossen war und so wurde um 15:30 Uhr eine „Mittagspause“ im Pizza Express eingelegt – der besten Pizza der Stadt. Sehr lecker und sehr zu empfehlen!

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Durch unseren London Pass hatten wir außerdem die Möglichkeit, die Tate Modern kostenlos per Audioguide zu erkunden. Das Museum, was zeitgenössische Kunst sehr ansprechend präsentiert, ist an sich kostenlos, wie viele Museen in London. Auch dieser Ausflug hat sich gelohnt.

Zum Ausklang des Abends trafen wir uns dann am Abend noch mit Joana, einer Aupair-Schul-Theaterfreundin von Lisa, welche mit uns durch die Pubs gezogen ist.

Morgen geht es dann zum Notting Hill Carneval, sowie ins Science Museum, wo unter anderem die Station von Apollo 11 untergebracht ist.

P.S. London hat weniger Regentage als Berlin.

Ankunft

Während ich Leipzig in Regen verabschieden musste, kam ich zwei Stunden später im etwas wärmeren London an. Die übliche Prozedur der Passkontrolle habe ich schnell hinter mich gebracht, mein Gepäck kam auch schnell und so saß och schon 20 Minuten nach der Landung im Bus nach London Victoria. Dort wollte ich Lisa treffen. Die Fahrt fing schon mit 30-minütigem Stau an und krönte darin, dass ich Lisa an der „Victoria Coachstation“ nicht gefunden habe und wir noch einmal eine halbe Stunde benötigten, um uns endgültig zu finden (während ich auf einem ca. 40 cm Bürgersteig stand mit richtig viel Gedränge).

Mit einem typischen Londoner Linienbus ging es dann zu Lisa nach Hause, zehn Minuten später war ich dann endlich da. Es war 22:00 Uhr. Natürlich musste ich aber noch etwas Essen und so ging es zurück in die hell erleuchtete City, wo wir, anders als auf der Hinfahrt, den besten Platz im Bus fanden – oben rechts.

Angekommen im „Covent Garden“ ging es zum „Leicester Square“, wo wir dann im besten Burgerladen der Stadt „Five Guys“ dinierten. Endlich was zu Essen! 20130824-082824.jpg

Auf dem Rückweg entstanden dann noch nächtliche Panoramafotos, die ich in die Bildergalerie geladen habe.

Nach 5 Stunden Schlaf geht es nun heute auf große Sightseeing-Tour zum Tower, Tower-Bridge, Themserundfahrt, Churchill War Rooms, Shakespeare’s Globe und St. Pauls Cathedral, ob wir das schaffen? Keine Ahnung!

P.S. Hier gehen sie alle bei rot über die Ampel, Großstadt halt!